die gute alte Reviewerwillkür...

Allgemeines zum Thema Geocaching

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Kolleje - M
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die gute alte Reviewerwillkür...

Beitragvon Kolleje - M » Sonntag 2. März 2014, 12:17

Ja eigentlich ist es ein alter Schuh, das Meckern über die Reviewer. In letzter Zeit fällt mir aber immer mal wieder auf, das ähnliche Sachverhalte von verschiedenen Reviewern komplett unterschiedlich gehandhabt werden. Im Saarland wird derzeit diskutiert T5 nur noch mit Genehmigungen publishen zu dürfen, der eine hält sich dran, der andere nicht. Ähnliches gibt es aber auch bei uns, großes und leidliches Thema: Challenges.
Von überall hört man bezüglich der Bedingungen etwas anderes, wobei ich sehr häufig gehört habe: Die Challenge muss erfüllbar sein!
Ab wann gilt denn eine Challenge als erfüllbar?
Auch da hörte ich schon diverse Dinge á la: Es müssen zum Publish bereits einige (10-15) Leute in der Lage sein, die Challenge zu erfüllen. Das dieser Nachweis z.b. bei einer 24h Challenge schwierig ist (wer tut sich so etwas vorher freiwillig an?! :D) verstehe ich, dennoch wird es gepublished und trifft ja auf Zuspruch.
Nun gibt es aber auch Challenges die abgewiesen werden (oder noch schlimmer, gepublished und anschließend doch wieder gelöscht) mit ebendieser Begründung. Einige Zeit später werden dann aber Challenges gepublished, welche eben nach obigem Kriterium nicht erfüllbar sind. Neuestes Beispiel: http://coord.info/GC4XTYV
Dank der tollen Datenbank von ProjectGC habe ich mal fix geschaut und 5 Leute weltweit(!) gefunden, die diese Challenge auf Anhieb loggen können, deutschlandweit ist es gar nur der Owner. Bitte nicht falsch verstehen, ich habe nichts gegen diese Challenge, soll jeder machen wie er lustig ist, aber ich habe sehr wohl etwas dagegen, wenn mit zweierlei Maß gemessen wird.

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Re: die gute alte Reviewerwillkür...

Beitragvon 10/40 » Sonntag 2. März 2014, 13:31

Da ich mit Kolleje - M auch die Tage über das Thema geredet haben, kann ich nur eins sagen: Ich stehe voll und ganz zu seiner Meinung, Challanges sollen keine Symbole wie "Ich bin der beste Cacher" oder "Schaut wie gut und toll ich bin" darstellen, sondern die Mehrheit ansprechen. Es gibt Challange die man irgendwann automatisch erfüllt: 1000 trackables, 1000 Tradis oder von A-Z, aber sowas was nun gepublished wird finde ich persönlich nicht korrekt, so wird der Austausch von D5´s angeregt, man sieht doch schon wie beim Stammtisch Zettel rübergereicht werden und und und... ich kenne bisher drei Leute die meinen D5T5 selber gelöst haben... das sagt glaube alles...

FenaGrom
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Re: die gute alte Reviewerwillkür...

Beitragvon FenaGrom » Sonntag 2. März 2014, 20:00

10/40 hat geschrieben:Challanges sollen keine Symbole wie "Ich bin der beste Cacher" oder "Schaut wie gut und toll ich bin" darstellen, sondern die Mehrheit ansprechen.

Also ich sehe das genau andersrum. Challenges sind für die Leute, die Herausforderungen suchen. Ob das nun 24 Dosen in 24 h sind oder 555 D5 spielt dabei für mich keine Rolle. Ich denke, dass eben gerade nicht die Mehrheit angesprochen werden soll. Das zeigt bereits die D-Wertung an dem zitierten Beispiel. Die Durchschnittliche D-Wertung beim Großteil der Cacher dürfte eher nicht bei 5 liegen. Ein normaler D5 ist ja auch nicht für die Mehrheit, sondern das ist der D1,5/T1,5-Cache.
10/40 hat geschrieben: Es gibt Challange die man irgendwann automatisch erfüllt: 1000 trackables, 1000 Tradis oder von A-Z,

Die 555 D5 erfüllen sich mehr oder weniger zwangsläufig auch irgendwann, auch wenn es sicher länger dauert als bei 1000 Tradis. Es kommt halt auch immer darauf an, wie sehr man sich dahinterklemmt.
10/40 hat geschrieben: aber sowas was nun gepublished wird finde ich persönlich nicht korrekt, so wird der Austausch von D5´s angeregt

Es braucht nicht diesen Challenge-Cache, um das Koordinaten-Gehandel zu forcieren. Wer eine Weile dabei ist, kann recht gut erkennen, dass nicht selten Koordinaten "gehandelt" werden. Außerdem ist es manchmal nicht so leicht. Wie weit ist es noch ein Tipp und wann ist es schon ein Handeln? Und es muss ja jeder mit seinem eigenen Gewissen klarkommen. Ich persönlich habe keine Probleme damit, mir Hilfe zu holen, will aber immer wissen, wie jeder Schritt funktioniert.
Man merkt ja auch bei den eigenen Mysteries, wer sich wirklich über das Rätsel Gedanken gemacht hat und wer nicht. Wobei ich persönlich niemandem böse bin, der mit jemandem unterwegs ist, der das Rätsel als einziger gelöst hat.

Zum Schluss noch ein Zitat aus dem Listing des strittigen Caches: "Wer ein Problem mit diesem Cache hat, nutzt bitte die Ignore-Liste." Ich habe mich lange gegen eine Ignore-Liste gewehrt, aber es geht ganz leicht und schmerzlos. :)

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El_Rolfo
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Re: die gute alte Reviewerwillkür...

Beitragvon El_Rolfo » Sonntag 2. März 2014, 20:07

Ich finde den Titel des Threads irreführend.
Gerade das Gegenteil ist der Fall. Wenn die 555 T5-Challenge veröffentlicht wurde, MUSS man auch diese Challenge veröffentlichen. Der "Schwesterncache" wird doch scheinbar gut angenommen, also warum dann über diesen Cache aufregen? Der Owner schreibt doch "... einfach ignorieren ...".

Gruss Rolf
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streuselmonster
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Re: die gute alte Reviewerwillkür...

Beitragvon streuselmonster » Sonntag 2. März 2014, 22:30

10/40 hat geschrieben:Da ich mit Kolleje - M auch die Tage über das Thema geredet haben, kann ich nur eins sagen: Ich stehe voll und ganz zu seiner Meinung, Challanges sollen keine Symbole wie "Ich bin der beste Cacher" oder "Schaut wie gut und toll ich bin" darstellen, sondern die Mehrheit ansprechen.

Bei eigener 4,5/4,5-Wertung die Mehrheit ansprechen, schon klar. Und ja, vorrangig scheinen die Challenges dazu zu dienen, dass man (der owner) ein Supertoller GeoCacher-Hecht ist.
Diese Entwicklung der "Challenges" war doch eigentlich schon bei der "Einführung" abzusehen. Es gibt halt immer einen der noch einen draufsetzt, wie einfallsreich (nicht). Und ob man nun 28 Mysteries (warum eigentlich immer nur Mysteries) mit aufsteigender Schwierigkeit an aufeinanderfolgenden Tagen sucht oder über die Jahre 66666 (D|T)5 Caches sucht ist ja nun auch wumpe, oder?
Seid nur nicht traurig, wenn ihr diese Challenge nicht loggen könnt, ignorieren und gut ist (oder eben die Herausforderung meistern).
WherIgo statt Mysteries.
Mit uns hält sowieso keiner mit, wir sind die Streusels und wir sind zu dritt.

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Re: die gute alte Reviewerwillkür...

Beitragvon Kolleje - M » Sonntag 2. März 2014, 23:13

Ich zitiere mich mal kurz selber, scheint nicht bei allen angekommen zu sein:
Kolleje - M hat geschrieben:Bitte nicht falsch verstehen, ich habe nichts gegen diese Challenge, soll jeder machen wie er lustig ist, aber ich habe sehr wohl etwas dagegen, wenn mit zweierlei Maß gemessen wird.

Ich will hier nicht auf der Sinnhaftigkeit irgendeiner Challenge rumhacken, aber das scheint immer noch ein Dauerbrenner zu sein, sonst würde das Thema nicht dahindriften.

El_Rolfo hat geschrieben:Ich finde den Titel des Threads irreführend.

Nein, der ist schon richtig so gesetzt.

Kennt denn einer die Reviewer-Regeln bezüglich des Freischalten von Challenges? Die Guidelines sind da ja eher, na sagen wir mal "offen" gehalten.
Mich stört der Umstand, dass Reviewer A eine Challenge von Cacher A ablehnt mit der Begründung: "Nein, können nur wenige Cacher erfüllen, das ist gegen die Guidelines", wenige Zeit später bringt Reviewer B dann aber eben etwas heraus was mit der gleichen Begründung abgelehnt werden könnte.
Beim Stöbern in den Guidelines ist mir übrigens auch aufgefallen, dass die Challenge vom Stötteritzer http://coord.info/GC419DF auch gegen die Guidelines ist, wie kommt es, dass so etwas trotzdem gepublished wird?

Guidelines: Challenge geocaches may not require the publication or ownership of a geocache or waymark as a challenge criteria; challenge geocaches must be achievable by those who do not own geocaches or waymarks.

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Re: die gute alte Reviewerwillkür...

Beitragvon GeoWicht » Montag 3. März 2014, 12:49

Jup, das Thema hat durchaus seine widersprüchlichen Seiten, um es mal höflich auszudrücken. Dennoch sehe ich keine andere Möglichkeit an, als dass es eben eine gewisse Willkür gibt. Die Begründung ist eben immer auch subjektiv, da kommen wir nicht dran vorbei...

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Re: die gute alte Reviewerwillkür...

Beitragvon mariane » Montag 3. März 2014, 14:38

Dann muß man das eben mit Approv oder GS klären. Letztlich seit ihr doch selber schuld, jeder übertrifft den Nächsten. Solange solche Caches dankend angenommen werden, werden sie auch weiterhin die Landschaft verschönern. Was ich nicht verstehe, es ist eine Minderheit die danach giert. Die meisten spielen Souveränität vor und schweigen oder blicken erhaben nach unten mit den Worten: muß ich doch nicht suchen. Eben! Aber dann bitte nicht beschweren.

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Re: die gute alte Reviewerwillkür...

Beitragvon Der Wald-Pirat » Montag 3. März 2014, 19:40

Kolleje - M hat geschrieben:Auch da hörte ich schon diverse Dinge á la: Es müssen zum Publish bereits einige (10-15) Leute in der Lage sein, die Challenge zu erfüllen.


Das ist von meiner Seite nur aus Zeitgründen noch nicht bei Appeals gelandet.
Lustiges Details: Reviewer eigengott weiß von dieser "Absprache" offenbar nix.
http://forums.groundspeak.com/GC/index. ... nable&st=0

Kolleje - M hat geschrieben:Das dieser Nachweis z.b. bei einer 24h Challenge schwierig ist (wer tut sich so etwas vorher freiwillig an?! :D) verstehe ich, dennoch wird es gepublished und trifft ja auf Zuspruch.
Nun gibt es aber auch Challenges die abgewiesen werden (oder noch schlimmer, gepublished und anschließend doch wieder gelöscht) mit ebendieser Begründung. Einige Zeit später werden dann aber Challenges gepublished, welche eben nach obigem Kriterium nicht erfüllbar sind. Neuestes Beispiel: http://coord.info/GC4XTYV
Dank der tollen Datenbank von ProjectGC habe ich mal fix geschaut und 5 Leute weltweit(!) gefunden, die diese Challenge auf Anhieb loggen können, deutschlandweit ist es gar nur der Owner.


Ich weiß, mit welchem Argument tomtaucher den Reviewer überzeugt hat, werde es hier aber nicht wiedergeben.
Ich habe nur 2 Erfüller in den USA gefunden und außer tomtaucher 0 in Tschechien, Deutschland, Niederlande, Großbritannien. Wer und wo sind die anderen drei?
Zuletzt geändert von Der Wald-Pirat am Montag 3. März 2014, 20:00, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: die gute alte Reviewerwillkür...

Beitragvon Der Wald-Pirat » Montag 3. März 2014, 19:47

10/40 hat geschrieben:Da ich mit Kolleje - M auch die Tage über das Thema geredet haben, kann ich nur eins sagen: Ich stehe voll und ganz zu seiner Meinung, Challanges sollen keine Symbole wie "Ich bin der beste Cacher" oder "Schaut wie gut und toll ich bin" darstellen, sondern die Mehrheit ansprechen.


Man kann aber gar nicht voraussagen, welche Herausforderung wie angenommen wird.
Meinen Vorschlag zu 10 Icons am Tag fanden alle erst doof. Kaum war der Cache raus, zogen alle möglichen Leute nach.
Spaß am Geocaching hatte am Anfang von allen Leipziger nur Eik geschafft, heute macht das jeder nebenbei.
3x alle Cachegrößen macht sich nebenbei, wird aber irgendwie nicht so angenommen.

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Re: die gute alte Reviewerwillkür...

Beitragvon Der Wald-Pirat » Montag 3. März 2014, 19:56

El_Rolfo hat geschrieben:Ich finde den Titel des Threads irreführend.
Gerade das Gegenteil ist der Fall. Wenn die 555 T5-Challenge veröffentlicht wurde, MUSS man auch diese Challenge veröffentlichen.


Falsch. Guidelineänderung.

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Re: die gute alte Reviewerwillkür...

Beitragvon El_Rolfo » Montag 3. März 2014, 20:55

Der Wald-Pirat hat geschrieben:
El_Rolfo hat geschrieben:Ich finde den Titel des Threads irreführend.
Gerade das Gegenteil ist der Fall. Wenn die 555 T5-Challenge veröffentlicht wurde, MUSS man auch diese Challenge veröffentlichen.


Falsch. Guidelineänderung.

Ich hatte dies nicht auf die Guidelines bezogen sondern auf meine persönliche Logik (ich weiß, die hat nix mit den Guidelines zu tun :D ) Warum sollte es die eine Challenge geben, die andere aber nicht?

Gruss Rolf
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