Früher war alles besser...oder die Inflation der Dosen

Diskussion zu Caches rund um Leipzig

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special k.
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Früher war alles besser...oder die Inflation der Dosen

Beitragvon special k. » Mittwoch 15. April 2009, 10:11

wo früher noch miteinenader "gespielt" wurde, wird heute eher gegeneinander gekämpft. Sei es bei der Jagd nach den Statistikpunkten, wo auch schnell mal ein Cache geloggt wird, der gar nicht gefunden wurde, oder beim downtrading am Cache.

Wo früher der geneigte Finder dem Cache noch ein Ersatzlogbuch spendiert hat, wird heute gleich ein "needs Maintanance" geloggt und es wird erwartet, dass sich der Owner möglichst schnell um Ersatz kümmert um eine drohende Archivierung des Caches zu verhindern.

"needs Maintanance" wird heute auch mal schenll geloggt, wenn der Cache trotz 10 minütiger Suche einfach nicht zu finden war. Dann war er sicher weg. Der Owner wird sicher gern mal nachsehen. Ein ausführliches Log sollte man als Owner lieber nicht erwarten, man sollte eher dankbar sein, wenn man keinen SBA-Log bekommt.

Konnte man früher einen Cache nur mit Hilfe der Beschreibung und der Koordinaten finden ist heute ein Telefonjoker fast nicht mehr wegzudenken. Manche Caches lassen sich auch nur noch durch einen Anruf beim Owner finden.

Hat man sich früher über einen neuen Cache gefreut, und hat sich sofort an die Lösung oder auf den Weg gemacht, kommt man heute bei 10-20 neuen Caches pro Woche kaum noch dazu die Beschreibungen zu lesen. Manchmal ist das auch gut so, denn mancher Cache ist bisweilen auch schon vor dem FTF wieder verschwunden oder das Listing wurde nachträglich vom Reviewer wieder zurückgezogen.

Der FTF-Jäger wird als Beta-Tester missbraucht, aber das ist ja hinlänglich bekannt.

Die Inflation der Dosen hat bereits begonnen! Wie wird es weiter gehen?

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42Marvin
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Re: Früher war alles besser...oder die Inflation der Dosen

Beitragvon 42Marvin » Mittwoch 15. April 2009, 11:55

Gerade wollte ich Hammer, Meißel und Säge aus der Werkstatt holen um einen neuen Cachebehaelter zu bauen und dann kommt dieser Eintrag und stürzt mich in tiefe Selbstzweifel. :?
Soll ich, soll ich nicht, soll ich, soll ich nicht....

Grüsse
42Marvin

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special k.
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Re: Früher war alles besser...oder die Inflation der Dosen

Beitragvon special k. » Mittwoch 15. April 2009, 12:08

@42Marvin

Du sollst! :D

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Brunowins
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Re: Oh je. Dosendepression

Beitragvon Brunowins » Mittwoch 15. April 2009, 12:10

Lieber Spezial K.
Ich denke Deine Zustandsbeschreibung trifft leider oft zu, zeigt aber nur die negativen Entwicklungen.
Und weil ich das auch traurig finde, habe ich für mich folgendes vorgenommen, Bzw. versuch danach zu Handeln.
* Keine Kurzlogs mehr, Min. 30 Worte.
* Das mir ein Cache nicht gefallen hat, erkennt der geneigte Leser am Log.
* Reservelogbücher, und Tücher zum Trocknen habe ich im Cacherbeutel.
* Statistik macht Spass und kann fordern, ich will zB meinen prozentualen Anteil Tradies deutlich senken.
* Befreie auch mal Dosen vom Müll in der Dose (CITO Light).
* Upgrade auch mal den Inhalt, damit es nicht so traurig in der Dose ausschaut
* Unterstütze Cacher bei der Cachekontrolle.

Und nun zum Positiven, was immer noch gilt.
*Cachen macht Spass!
*Im Team Cachen macht Spass!
*Orte besuchen und betreten, die ich sonst nicht kennen würde, macht Spass.
*Rätsel lösen und Knobeln, macht Spass (und kann lehrreich sein)
*Raus aus dem Haus mit einer Aufgabe, macht Spass
*Positives Feedback zu seinem Schatz bekommen, macht Spass.
*Schöne Gegenden finden, macht Spass.
*Andere Cacher kennelernen, macht Spass
*Lustige, spannende, liebevolle, aufregende, anstrengende, fordernde Schatz bewältigen, macht Spass.
(alle anderen Schätze sind Beifang für die Statistik).

Der Hobbycachephilosph aus Bennewitz

Brunowins / Oliver

P.S. Los 42Marvin, ab in den Hobbykeller.

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Re: Früher war alles besser...oder die Inflation der Dosen

Beitragvon Portitzer » Mittwoch 15. April 2009, 12:32

Marc, Du sprichst mir aus der Seele!
Bei den meisten Neu-Cachern hab ich den Eindruck, dass die nur losziehen, um Statistikpunkte zu sammeln. Denen kommt es gar nicht auf die Story des Caches oder das Umfeld an, sondern nur darauf, möglichst schnell einen Punkt für die Statistik zu bekommen.
Habe gerade erst wieder so ein 08/15 Log bei den "Berühmten Leipzigern" bekommen, das war 1:1 vom "Völkerschlachtdenkmal" rüberkopiert. Da freut man sich natürlich :x und das motiviert einen so enorm, dass man gern wieder einen Cache versteckt...

Genau so schlimm finde ich es, dass sich die meisten Cacher nicht getrauen (oder einfach zu faul sind), bei einem grottig schlechten Cache ihre ehrliche Meinung darüber ins Log zu schreiben. Bei manchen "Verstecken" fragt man sich ja echt, warum ausgerechnet dort ein Cache liegen muß. Aber ins Log schreibt das kaum einer.
OK, ich hab auch so eine "Jugendünde" im Programm, aber der wird bei der nächsten fälligen Wartung entsorgt.
Zum Thema Telefonjoker kann ich nur sagen, dass es Leute zu geben scheint, die ohne ihn wohl kaum einen Fund hätten... Wer sowas bei jeder Kleinigkeit nutzt, betrügt sich doch nur selbst um den Spaß beim suchen. Ein ehrliches "Nicht gefunden" scheint für solche Leute eine Schande zu sein...
Downtrading gibts bei mir nicht mehr. Wenn ein Cache gemuggelt wurde oder die Dose kaputt ist, gibts als Ersatz nur noch ne Dose mit Logbuch und Stift. Deswegen hab ich auch schon "seltsame" Logeinträge bekommen. Das juckt mich nun schon aber nicht mehr. Ich habe oft genug erlebt, wie schnell es geht, dass in einer gut gefüllten Dose nur noch Schrott enthalten ist. Manche Cacher schreiben dann ja auch noch Raus: XYZ Rein: TB.
Mailt man diese Leute an und schreibt ihnen höflich, dass das kein fairer Tausch ist, bekommt man nicht mal ne Antwort. Deshalb spare ich mir die Mühe, die Dosen zu füllen.

Dass es jetzt soviele neue Caches gibt, ist auf der einen Seite ja schön, es gibt nun mal viel mehr Cacher als noch vor drei Jahren. Allerdings scheint es jetzt out zu sein, einen einfachen Tradi zu verstecken. Vielmehr versucht man sich durch möglichst viele Mysterys mit mehr oder meistens weniger interessanten Rätseln gegenseitig zu übertrumpfen. Und am Ende wartet dann viel zu oft ein Versteck, dass man lieber gar nicht gesehen hätte...

@42Marvin: Verstecke Deinen Cache! Wenn Du Spaß dran hast, die Idee und das Versteck gut findest, dann ist das doch in Ordnung!

Gruß
Kurt
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Re: Früher war alles besser...oder die Inflation der Dosen

Beitragvon 42Marvin » Mittwoch 15. April 2009, 12:44

Keine Sorge, da kommt definitiv noch mehr. Schon wegen der Kinder.

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Re: Früher war alles besser...oder die Inflation der Dosen

Beitragvon mariane » Mittwoch 15. April 2009, 17:20

Ups, ich arbeite gerade an einem Mystery. :twisted:

LG mariane
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Re: Früher war alles besser...oder die Inflation der Dosen

Beitragvon oiolly » Mittwoch 15. April 2009, 17:57

Also ich bin neu und bin nicht wegen einer statistik dabei oder so ich finde es schön zu suchen.von einem tel joker habe ich noch nie gehört oder ähnliches und wäre mir auch zu doof.will es doch selber finden und zeigen das ich nicht ganz blind/doof bin :twisted:
ja habe heute auch 4 ganz einfache cache mit genommen an der A38 weil lagen eh auf dem weg also warum auch nicht :) waren auch zum teil ganz nett abgelegt.ansonsten back to the roots oder back to the dose???????

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Re: Früher war alles besser...oder die Inflation der Dosen

Beitragvon Zahnfee » Mittwoch 15. April 2009, 22:22

So .. ich denke wir sollten hier auch mal unseren "Senf" dazu geben! Ich schreibe aber hier als Zahnfee, da wir uns unsere eigene Meinung bilden! Ich muss Marc in fast allen Dingen zustimmen! Es ist schon einiges anders, als früher! Die Ideologie des Cachens hat sich geändert! Wir sind nun auch schon ca 3,5 Jahre dabei und die erste Zeit war es auf alle Fälle spannender, auch bei unseren eigenen Caches! Wer macht noch die Neuseenlandserie??? Wer absolviert noch die Starbridge?? Ist doch viel zu weit weg, wenn man in LPZ schnell ein paar Statistikpunkte holen will! Wir haben momentan mehr Aufwand mit der Starbridge, als diese gesucht wird! Warum neue Caches legen??? Vor allem hier in der Natur??? Ich bin auch ehrlich und muss sagen, dass wir natürlich unseren 3. Platz in der LPZ Szene halten wollen und auch mal Statistik machen! Aber einige Mysteries sind für uns auch zu zeitaufwendig und da suchen wir uns lieber einen schönen Multi im Umland! Auch habe ich kein Problem, einen Log zu schreiben, der aussagt, dass uns der Cache nicht gefallen hat! Ich denke das können wir uns auch erlauben, nach so langer Zeit! Wir begründen dies dann meistens oder bei sinnlosen Tradis fällt der Log dann dementsprechend aus!
Momentan sind wir noch Cacher mit Leib und Seele, aber ich denke in Zukunft werden wir noch mehr auf Qualität, Spaß und Natur achten! Man sieht auch dass sich einige " Oldies" aus dem Cacherleben zurückgezogen haben oder nur noch sehr wenig ihrem Hobby frönen..siehe Uwesa oder Fraxinus ( die mir aufgefallen sind) Woran liegt das wohl???
Na mal sehen wie es weiter geht??? Wir freuen uns jedenfalls auf die nächsten Events in der Burg, im Elbsandsteingebirge oder im Erzgebirge und da zählt auf alle Fälle Klasse statt Masse!!!!
Schade,dass so wenig Raum ist zwischen der Zeit,wo man zu jung,und der,wo man zu alt ist.
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Re: Früher war alles besser...oder die Inflation der Dosen

Beitragvon whiterabbit » Mittwoch 15. April 2009, 23:43

Ist dem wirklich so, dass die Cachequalität gesunken ist? Oder ist der Anteil der schlechten, guten und herausragenden Caches in Wahrheit gleichgeblieben und nur die absolute Zahl der jeweiligen Segmente hat sich erhöht und damit fällt die Auswahl schwieriger? War nicht früher schon eine einfache Tüdeldose etwas Besonderes, weil es insgesamt viel weniger Caches gab? Gab es nicht auch schon verschiedene Cachertypen, wobei auch hier die verschiedenen "Gruppen" angewachsen sind?

Die derzeit grassierende Mysteryschwemme nervt mich allerdings ebenso. Manch ein Owner möchte seinem Cache wohl mit einem Rätsel (am besten uninteressantes Spezialwissen) den Hauch des Besonderen verleihen und glaubt sein Schatz würde damit interessanter. Genau das Gegenteil ist der Fall. Er wird viel seltener gesucht. Kein Wunder, dass immer mehr gespoilert und um Tipps gebeten wird. So gerne wie ich rätsle, manchmal habe ich auch die Faxen dicke und frage einfach um Denkanstöße oder Hilfe. Ist Geocaching stundeslanges Googlen oder doch eher das Verbringen von Zeit und Suche draußen? Für mich Letzteres!
Bezeichnend finde ich die Cacheleger, deren ausgelegte Dosen in keinster Weise das Verhältnis gefundener Cachetypen widerspiegeln :shock:.

Wenn mir etwas nicht gefällt, schreibe ich das auch. Mit Lob bin ich aber genausowenig sparsam.

Geocacher bewegen sich schon lange nicht mehr in einem elitären Geheimzirkel, sondern man findet hier den in zunehmenden Maße den Querschnitt der Bevölkerung vor :wink:.
Follow the whiterabbit....
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Re: Früher war alles besser...oder die Inflation der Dosen

Beitragvon Spazierenmitziel » Donnerstag 16. April 2009, 09:15

...und interessant ist, dass doch bei einigen Cachern (und da zähle ich mich durchaus auch mit dazu) so ein kleines Suchtverhalten aufkommt: Ein ungefundener Cache in der Umgebung fügt körperliche Schmerzen zu (insbesondere ein Tradi) und daher muss er auch gefunden werden. Wer Beweise für diese These sucht: Lest die Logs von Doofe Dose 1&2 :lol: . BTW: Danke an alle die hier im Sinne der Caches gelogged und ihre Motivation beschrieben haben, das hat mir beim lesen immer viel Freude bereitet!
Aber daraus kann man auch schließen, dass selbst aussagekräftige Beschreibungen von Caches die auf den ein oder anderen Pferdefuß hinweisen, von den Suchenden nicht ernst genommen bzw. ignoriert werden. Ein schönes Beispiel ist mein "...und alles bewegt sich!". Meine Motivation war, einen schnellen Statistikpunkt an einer Stelle die einem ein kurzes Schmunzeln oder nachdenken über "was soll denn das" entlockt. Nicht mehr und nicht weniger. Nach den ersten Logs war ich jedoch kurz davor, den Cache sofort wieder zu archivieren, nicht wegen Kurts Nachricht mit der Schule (die ich durchaus nachvollziehen kann) sondern wegen manchen mauligen Logeinträgen einiger früher Finder. Ich sage nur: Man hätte es früher wissen können. Ich erwarte bei solch einem Cache übrigens auch keine Lobeshymnen, ein kurzes "danke für den Punkt" reicht völlig :wink: .

Ich persönlich halte es daher für wichtig, als Owner möglichst ehrliche Beschreibungen des Caches im Listing anzugeben (ohne zu spoilern) damit die Suchenden sich in etwa darauf einstellen können. Insbesondere unsere weibliche Hälfte ärgert sich z.B. regelmäßig, wenn ich sie zum Einsammeln eines Mysterys an eine langweilige Ecke geführt habe (während das für mich nicht wirklich schlimm ist, schöne Location ist jedoch bevorzugt :twisted: ). Das erlaubt einem dann nämlich, aus der Flut der neuen Caches (ich stimme da dem weißen Hasen zu, ich glaube die Anzahl der guten Caches ist gleich geblieben oder sogar gestiegen, aber die langweiligeren wachsen schneller) die heraus zu suchen die den eigenen Vorlieben am Besten entsprechen.

Ein Aspekt bei dem ich auch nicht so richtig weiß was ich davon halten soll ist der nicht bestimmungsgemäße Gebrauch von Caches Tx (x>3). Ich habe mich bei meinem Madman meets Schräubchen teilweise sehr gewundert, wie Leute den im Winter oder bei Regen finden konnten - Des Rätsels Lösung war recht schnell klar, vor allem wenn man betrachtet, das an diesen Tagen von den Cachern noch so gefunden wurde. Das ist für mich als Owner zwar einerseits ok (tut mir ja nichts und verbessert mein Caching-Karma :P ), aber es ist halt einfach nicht im Sinne des Caches. Ich persönlich habe für mich beschlossen, wenn ich nicht ran komme oder an der Bergung signifikant beteiligt war (z.B. durch Rätsel lösen oder Sichern), dann habe ich ihn halt nicht gefunden. In dem Sinne bin ich mal gespannt, ob das mit dem Boulder an der Alten Messe mal noch was wird :roll:.

Und überhaupt: Hat schonmal jemand ausgerechnet, wann bei der aktuellen Cache-auslege-Geschwindigkeit in LE noch ein freier Meter zu finden ist :mrgreen: :?: Ich bin gespannt... Und eine zweite Rechnung zu der ich bisher zu Faul war: Bei der aktuellen Zahl aktiver Cacher und deren aktuellen Fund-Raten, nach wieviel gefunden Caches sollte man einen verstecken ohne eine exponentielle Explosion der Caches zu initiieren? Also z.B. wenn jeder nach hundert Funden einen legt, dann... Huch, wäre das nicht eine Idee für einen Mystery :idea: ?

So, genug getippt für heute... Ab in den Wald :!:

Viele Grüße

Oli / Spazierenmitziel
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lindolf
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Re: Früher war alles besser...oder die Inflation der Dosen

Beitragvon lindolf » Donnerstag 16. April 2009, 22:27

Alle Jahre wieder dieses Thema :wink:

Naja, was Marc so schreibt, bewegt mich in gleicher Weise. Ich bin der "dienstälteste" der hier in diesem Forum schreibende Geocacher, zumndest solange Magic21 seinen Senf hier nicht dazugibt :D , deswegen darf ich ja auch eine Meinung haben zu dem "Früher".
Die Negativbeispiele sehe ich zum Teil ähnlich, aber nicht unbedingt nur kritisch, weil es doch mitunter eine ganz logische Erklärung dafür gibt.
Richtig ärgerlich bin ich aber auch über die jetzt immer häufigeren Logs von Leuten, die selber noch nichts für die "Gemeinschaft" getan haben, aber dann einfach mal schreiben: Logbuch voll, Dose nass, nichts zum Tauschen drin, owner schau mal nach....
Da werde ich richtig wütend. Es sollte einen Ehrencodec geben, dass man ganz einfach vor Ort ohne großes Aufheben das tut, was halt möglich ist, ohne den owner zu belasten. Ich bin aber oft auch sehr unterstützt wurden. Ein Logbuch kostet beim Pfennigpfeiffer nur ein paar Cent, ein Fimdosenstreifen nichts.

Wenn man 6 Jahre dabei ist, zig Eventcaches gelegt hat, dann kommt schon eine stolze Anzahl zusammen. Man könnte nur noch Cachepflege betreiben. Klar, man könnte die auch alle archivieren, doch es sind da einige Klassiker dabei, die man erhalten möchte und die man niemals so wieder ersetzen könnte.

Ja früher, also vor 4-5 Jahren kam je Woche maximal im Leipziger Raum ein neuer Cache raus. Natürlich haben wir damals ALLE Caches zu 100% gesucht. Mit der Schwemme gelang das nicht mehr und wie Marc richtig schreibt: Heute lesen wir nicht mal mehr die Beschreibung, wenn einer neuer rauskommt.
Das schafft natürlich von Haus aus eine gewisse Unzufriedenheit, doch da kann ja doch keiner dafür! Wir müssen jedem, der Freude an dem Hobby hat ja auch eingestehen, eigene Caches zu legen. Wir können lediglich immer mal appelieren, mit der "Vertupperung" der Umwelt immer bewußter umzugehen, um ganz einfach unser Hobby noch lange attraktiv zu gestalten! Statistik ist auf Dauer nicht alles.
Früher kannte man die Namen derjenigen, wo man wußte, dass sich eine umgehende Suche als besonderes Erlebnis auszahlt. Heute kennt man nicht mehr alle, was natürlich logisch ist.
Die Vorauswahl fällt einem deshalb viel schwerer, doch es gibt schon einige neue Cacher, die nach wie vor tolle Caches legen!

Wenn früher von den 15 Teams jeder im Jahr 3 Caches gelegt hat, dann waren das eben rund einer die Woche. Da man sich kannte, haben die meisten so einen Cache nur mit gründlicher Vorbereitung gelegt.
Heute tummeln sich 100 Team mindestens und wenn jeder auch welche legt, dann kommt halt diese Menge zustande. Da ist keiner Schuld, aber wir kommen in eine Sättigungszone.

Wo das mal endet? Keine Ahnung, aber mir kommen Bedenken!
Trotzdem sehe ich es nicht negativ, denn es macht uns noch Spaß. Das liegt aber nicht immer an der Qualität der Caches, sondern an den vielen Freunden, die man gefunden hat, an auch gemeinsamen Erlebnissen und manchmal auch tatsächlich an neuen Ideen von Caches.

Ich glaube, jeder sollte seinen eigenen Weg suchen. Ich werde zukünftig nicht mehr so viele Mysteries legen und nicht mehr so viele suchen. Der Zeitaufwand diese zu lösen, nervt mich mittlerweile doch. Ich werde meine Umgebung zukünftig damit nicht mehr so wie früher belasten. Wenn man die Aufgaben mit dem gesunden Menschenverstand und Schulwissen lösen kann, dann empfindet man es noch als angenehm oder erträglich, als nervig jedoch wenn man ein bestimmtes Studienfach dafür belegen müßte.

Es gibt auch Mysteries als Boni, oder welche, bei denen man zwar keine Koordinaten hat, aber trotzdem ohne ewiges Rätseln gleich vor Ort beginnen kann. Die meine ich nicht.
Ich werde wegen einen Tradi nicht mehr von zu Hause losfahren und ich werde Tradis nur noch legen, wenn es dazu einen ganz bestimmten Grund gibt. (eine besondere Versteckidee, oder einen bestimmten Anlass)
Wir werden aber mit Freude weiterhin versuchen, die besonderen Caches zu entdecken, tolle Multis zu besuchen und wenn uns eine Idee für einen tollen Multi kommt, auch noch einen legen.

Und wir wollen versuchen, uns das Hobby trotz der Unkenrufe nicht vermiesen lassen und die "Cacherrente" noch verschieben. Jedoch stellen wir zunehmend fest, dass wir bei einem neuen Cache erstmal den Log der Erstfinder beobachten, um zu sehen, das der "Betatest" erfolgreich verlief und ob der Log einen schönen Cache erwarten läßt.

Leute erfreut uns weiter mit Euren neuen Ideen, laßt Euch das Hobbby nicht vermiesen. Aber bitte überlegt VOR dem Legen eines Caches zukünftig immer mehr, wo das besondere dieses Caches ist oder warum ihr meint, wozu die Menschheit gerade diesen will. Manchmal wirds erst ein Meisterwerk, wenn man sich die Realisierung erst ein paar Wochen durch den Kopf gehen läßt. Ein toller Multi verschafft dem Suchendem deutlich mehr unvergessliche Erlebnisse als eine ganze Serie 08/15 founds.

Viele Grüße vom nachdenklichen lindolf
Zuletzt geändert von lindolf am Freitag 17. April 2009, 07:29, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Früher war alles besser...oder die Inflation der Dosen

Beitragvon lindolf » Donnerstag 16. April 2009, 22:34

Und: Zustimmung zu den vorherigen Meinungen, besonderen Dank an Brunowins! Das ist der richtige Ansatz, denn man sollte die Hoffnung nicht aufgeben
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Re: Früher war alles besser...oder die Inflation der Dosen

Beitragvon Schwedentrailer » Freitag 17. April 2009, 11:40

Die Beiträge haben uns mal wieder sehr nachdenklich gemacht, aber leider sind sie topaktuell. Wir haben daraufhin beschlossen keinen Mystery mehr zu legen, der zu schwer zu lösen ist. Es ist echt frustrierend, wenn man stundenlang oder tagelang an einem Cache sitzt und kommt nicht mal ansatzweise zu einem Ergebnis. Dazu haben wir keine Lust mehr !!! Mit dem Telefonjoker ist das auch so ein Problem. Einige müssen doch recht häufig und nicht unbedingt notwendigerweise davon Gebrauch machen. Auch haben wir jetzt schon mehrmals gemerkt, daß Logeinträge geschrieben werden und im Logbuch stand als letzter jemand anderes. Hier betrügen sich einige Cacher selbst. Es ist nur noch ein Wettrennen !!! Wir schauen gelegentlich mal in andere Profile von Cachern und das ist bei einigen sehr aussagekräftig (Hohe Anzahl von Tradis). Eine Statistik ist schon eine schöne Sache, aber das soll doch nicht der Sinn des Geocachens sein.
Bei so vielen neuen Caches die jede Woche erscheinen, schauen wir manchmal erst nach Tagen, was es überhaupt für ein Cache ist. Die Jagd nach einen FTF haben wir schon seit geraumer Zeit eingestellt. Der Reiz ist für uns verloren gegangen Erster zu sein.
Ein weiteres Problem ist, wie mit den einzelnen Stationen von Multis oder Mysterys umgegangen wird. Wir haben da schon schmerzhafte Erfahrungen machen müssen. Auch die Engel vom Dorf haben uns schon ihr Leid geklagt und gemeinsam überlegen wir, ob wir solche aufwendige Caches überhaupt noch basteln sollten. Über den Beitrag von Brunowins haben wir uns gefreut, daß er wenigstens 30 Worte schreiben will, bei einen Fund. Vorbildlich !!! Leider werden die Leute immer weniger, die sich noch die Zeit nehmen, einen schönen Logeintrag zu machen. Eins verstehen wir nicht. Da sitzen viele stundenlang am PC, um irgend ein Rätsel zu knacken, haben aber noch nicht mal 5 Minuten Zeit einen ordentlichen Logeintrag zu machen. Es ist ein Jammer !!!
Durch die Jagd auf Punkte, merken manche nicht wie viele Stunden,Tage,Wochen oder gar Monate man an einem Cache bastelt, damit alles einen Sinn macht. Stattdessen wird teilweise als Dank dafür irgend etwas Belangloses geschrieben.
Wir suchen uns jetzt schon mehr und mehr die Cache heraus, die wir machen wollen. Tradis dienen eigentlich nur so zur Mitnahme, wenn wir fast unmittelbar daran vorbei kommen oder es ist ein lohnendes Ziel.
Erstrebenswert finden wir schöne Knobeleien, bei denen nicht unbedingt super Fachwissen von Nöten ist, gute Ideen, wo das breitgefächerte Wissen der Owner uns neugierig macht oder ganz simpel schöne Orte oder etwas Tolles, was Aufmerksamkeit verdient, ja und vielleicht auch die eine oder andere körperliche Herausforderung ohne gleich übertreiben zu müssen.

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Re: Früher war alles besser...oder die Inflation der Dosen

Beitragvon Portitzer » Freitag 17. April 2009, 14:43

Ohne Kommentar:

Zaubertroll found Wildpark Leipzig (Multi-cache) at 4/26/2008

Log Date: 4/26/2008
gefunden!


Und was mich besonders stutzig macht:
Zaubertroll

Member Since: Friday, March 27, 2009
Last Visit: Friday, March 27, 2009
Status: Member (Give a Gift Membership)
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Re: Früher war alles besser...oder die Inflation der Dosen

Beitragvon PhunkyNipple » Freitag 17. April 2009, 16:21

@Portitzer: Wieso macht Dich das stutzig? Es ist doch ein ZAUBERTroll! :wink:
______________
Grüße,
PhunkyNipple :-)

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Re: Früher war alles besser...oder die Inflation der Dosen

Beitragvon Spazierenmitziel » Samstag 18. April 2009, 09:49

Ist ja zumindest erklärbar, wenn er mal als Muggle bei jemandem mitgelaufen ist. Ich kenne auch so Fälle (z.B. meine Nichte)... Aber der/diejenige darf natürlich dem Troll auch zauberhaftes Verhalten beibringen :wink:
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Re: Früher war alles besser...oder die Inflation der Dosen

Beitragvon special k. » Dienstag 21. April 2009, 13:37

Natürlich wollte ich mit dem Beitrag ein bisschen provozieren und hab natürlich ein klein wenig übertrieben. Trotzdem steckt da, denke ich eine ganze Menge Wahrheit drin.

Ich freue mich über eure Komentare und sehe auch, dass ich mit meiner Meinung nicht alleine da stehe.

Letztendlich haben wir auch unsere Konsequenzen aus der aktuellen Situation gezogen.
Nein, wir haben nicht mit dem Cachen aufgehört, aber wir suchen uns die Caches die wir letztendlich machen, bewuster aus.
Da bleiben mit Sicherheit viele Mysterys mit schwierigen Rätseln auf der Strecke. Um manche ist es sicher schade, aber der Zeitaufwand für die "Vorarbeit" steht bei vielen Mysterys eben nicht im Verhältnis mit dem Spaßfaktor bei der anschließeneden Suche.

Vielleicht sollte man bei Groundspeak auch mal darüber nachdenken, ob man die Mysterys nicht abschaffen sollte. Viele dieser Caches haben nur noch sehr wenig mit dem Grundgadanken das Spiels zu tun. (- das Zeigen schöner Plätze -)

Die russischen Geocacher haben diesen Teil sogar in ihre Guidelines aufgenommen (Each cache always relates to some place of interest. This turns geocaching from "pure" sport to the combination of fascinating game and sightseeing. Quelle:www.geocaching.ru) .

Sicher ist macher schöne oder interessante Platz nicht geeignet, um ihn für eine große Masse von Besuchern zugänglich zu machen. Diese Plätze können von mir aus gerne durch geeignete Rätsel vor Massentourissmus geschützt werden. siehe: GC1GJ9W

Alle anderen Rätsel die einfach nur x-belibige Orte zeigen und wo das Rätsel nicht mal im entferntesten etwas mit "GEO" und "Cache" zu tun hat , wären in einem Rätselforum besser aufgehoben. Ich schließe da meine eingene Caches auch nicht aus.

Sicher ist es schwer da eine Grenze zu ziehen, aber ich bin mir sicher unsere fleißigen Reviewer würden sich da schnell ein paar Regeln einfallen lassen :twisted:
Nicht, dass das jetzt jemand falsch versteht. Ich möchte keine weitere Regulierung und Limitierung des Spiels durch neue Guidelines.
Vielleicht sollte jeder selbst mal drüber nachdenken, worin der Wert seines neuen Caches für den Finder liegt :wink:

Aber ich will nicht immer nur meckern. Es gibt auch vieles was ich gut finde. Z.B. finde ich die Einstellug von Brunowins gut! Genau! Spaß muss es machen und den lassen wir uns auch nicht verderben :D
Den großen Zuspruch am Wettbewerb finde ich gut. Da wurden bis jetzt schon wieder viele tolle Caches und viele neue Ideen umgesetz. Das finde ich gut. Die vielen schönen Events, wo man sich mit viele gleichgesinnten treffen kann finde ich gut. Und auch die steigende Terrainwertung der Caches finde ich gut :wink:

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Re: Früher war alles besser...oder die Inflation der Dosen

Beitragvon whiterabbit » Dienstag 21. April 2009, 14:34

Danke für das Ausformulieren des Gedankens, der mich heute auch in Hinblick auf die aktuell veröffentlichten Caches in ziemlich der gleichen Form beschäftigt hat. 4 von 6 der heute in meinem Benachrichtigungsradius publishten sind Mysteries --> Herzlich Willkommen auf der Rätselplattform. Und dabei ist draußen fantastisches Wetter :?. Den Bezug zum Geocaching, Originalität oder das Beschäftigen mit der Geschichte der Stadt/des Ortes vermisse ich viel zu oft.
Und ja, das Hobby bereitet mir sehr viel Freude. Noch.
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42Marvin
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Re: Früher war alles besser...oder die Inflation der Dosen

Beitragvon 42Marvin » Dienstag 21. April 2009, 15:39

Da bleibt ja nur noch eines zu tun.....
.... Caches zu legen die dem entsprechen was man selbst von anderen Caches erwartet ... und Spaß haben.

....Leider immer noch im Hobbykeller :oops:
aber die Finger sind noch dran :)
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